


© Christian Knieps
Eine wahre Begebenheit aus dem Jahr 2019 bildet den Ausgangspunkt dieser Performance: ein Autounfall auf einer Reise, ausgerechnet in der Autostadt Detroit. Die Erinnerung daran lässt die Künstler*innen Montserrat Gardó Castillo & Petr Hastik nicht mehr los. In Detroit fragen sie sich, wie Erinnerung entsteht, sich verändert, geteilt wird und sich mit Fiktion vermischt. Die Performance wird zur Wiederaufführung des Unfalls.
Als Bühne dient das ikonische Open-World-Videospiel Grand Theft Auto (GTA). In diesem digitalen Gedächtnispalast kann die Kollision immer wieder inszeniert werden – gemeinsam mit anderen Playern in der virtuellen Modellstadt und mit dem Publikum vor Ort. Zwischen Konzert, Choreografie und Let’s Play entsteht ein intensiver, persönlicher Abend über die Möglichkeit, die eigene Erfahrung zurückzubekommen.
Konzept, Künstlerische Leitung und Performance: Montserrat Gardó Castillo & Petr Hastik
Performance: Nick Mansfield
Musik und Performance: Marcus Thomas
Lichtdesign, Technische Leitung und Videodesign: Jörn Nettingsmeier
Dramaturgie: Marc Villanueva Mir
Raumgestaltung: Knut Klaßen
Kostümdesign: Arturo Lugo
Produktionsleitung: Karolina Maria Knoll
FFT Düsseldorf 2026